CuraHome Intensivpflege | Wie lange dauert die Ausbildung zum Intensivpfleger?

Wie lange dauert die
Ausbildung zum Intensivpfleger?

Bis zur Tätigkeit als examinierte Pflegefachkraft in der Intensivpflege braucht es in der Regel zwei Ausbildungsschritte: zunächst die mehrjährige generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau, anschließend eine Fachweiterbildung mit Schwerpunkt Intensivpflege.

Wer in der außerklinischen Intensivpflege arbeiten möchte, kann teilweise auch mit einer kürzeren, spezialisierten Zusatzqualifikation einsteigen. Insgesamt ist mit mehreren Jahren bis zur vollen fachlichen Qualifikation zu rechnen, je nachdem, welcher Weg eingeschlagen wird.

Schritt 1: Die grundständige Pflegeausbildung

Voraussetzung für jede Tätigkeit in der Intensivpflege ist zunächst eine abgeschlossene Ausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau. Diese generalistische Ausbildung verbindet theoretischen Unterricht an einer Pflegeschule mit praktischen Einsätzen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen. Erst mit diesem Abschluss ist der Zugang zu spezialisierten Weiterbildungen wie der Intensivpflege möglich.

Schritt 2: Die Fachweiterbildung Intensivpflege und Anästhesie

Wer sich auf die Versorgung schwerstkranker Menschen spezialisieren möchte, absolviert im Anschluss eine Fachweiterbildung im Bereich Intensivpflege und Anästhesie. Diese wird üblicherweise berufsbegleitend angeboten, das heißt, Theorie- und Praxisphasen wechseln sich ab. Zugangsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Pflegefachkraft, häufig ergänzt um praktische Erfahrung im intensivpflegerischen Bereich. Den genauen Umfang, die Dauer und die Kosten legt jeweils die anbietende Bildungseinrichtung fest – hier lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Angebot vor Ort.

Der schnellere Weg in die außerklinische Intensivpflege

Nicht jede examinierte Pflegefachkraft, die in der außerklinischen Intensivpflege arbeitet, hat zwingend die vollständige Fachweiterbildung absolviert. Für die Tätigkeit in der häuslichen 1:1-Versorgung oder in einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft reicht in vielen Fällen zunächst eine kürzere, spezialisierte Zusatzqualifikation aus, etwa ein Lehrgang für außerklinische Beatmung (Basiskurs für außerklinische Intensivpflege). Solche Kurse sind in der Regel deutlich kürzer als die vollständige Fachweiterbildung und vermitteln gezielt die für die Beatmungspflege notwendigen Kenntnisse.

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